Wie Predictive Analytics ohne Sensoren funktioniert

Wie Predictive Analytics ohne Sensoren funktioniert

Ein Mythos blockiert viele Programme: "Wir brauchen zuerst mehr Sensoren." Meist fehlt nicht Hardware, sondern die Verbindung vorhandener Daten. Predictive Analytics ohne Sensoren ist moeglich - und oft der schnellste Weg zum Nutzen.

Signale, die Sie wahrscheinlich schon haben

  • SPS/SCADA-Prozesswerte
  • Historian-Archive
  • MES/ERP-Produktions- und Stop-Daten
  • Wartungsauftraege
  • Qualitaets- und Ausschussdaten
  • Energieverbrauch pro Linie/Anlage
Datenquellen fuer Predictive Analytics ohne Sensoren
Datenquellen fuer Predictive Analytics ohne Sensoren

Virtuelle und abgeleitete Signale

  • Motorstrom als Last-Proxy
  • Taktzeit-Drift aus SPS-Timestamps
  • Anlaufkurven vs Baseline
  • Zaehler vs Soll-Durchsatz
  • Alarm- und Fehlercode-Haeufigkeit

Wann zusaetzliche Sensoren sinnvoll sind

Wenn vorhandene Signale den Fehlermodus nicht sehen (z. B. Lagerschaden ohne Vibration). Aber nicht das ganze Programm aufschieben.

Vier Schritte zum Start

  • Eine kritische Linie/Anlagenklasse waehlen
  • Signale in einer zeitlich abgestimmten Sicht vereinen
  • "Normal" mit Operatoren und Wartung definieren
  • Drift frueh erkennen und warnen
Vier Schritte fuer Predictive Analytics ohne Sensoren
Vier Schritte fuer Predictive Analytics ohne Sensoren

Typische Stolpersteine

  • Daten in Silos
  • Kein gemeinsames Normal pro Produkt/Run
  • Alerts ohne Verantwortung
  • Vorhersage ohne Kontext

Predictive Analytics ohne Sensoren ist fuer viele Werke der richtige erste Schritt.

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